Montag, 16. Januar 2017

Interview mit der Autorin Kari Lessir


                                                                                                                                                                                                                       © foto kathrein, Wiesbaden


Guten Abend :)



Ich durfte der deutschen Autorin Kari Lessir ein paar Fragen stellen und diese möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.
Ich wünsche euch viel Spaß mit meinem Interview. :)

Kari Lessir geb. 01. 02. 1967 ( Sternzeichen Wassermann) in Frankfurt am Main hat eine Ausbildung als  Musikwissenschaftlerin & Mediengestalterin & Autorin.
Sie lebt und schreibt in Wiesbaden.
Ich persönlich kenne drei Bücher von der Autorin.

Die Autorin fiel mir durch das Buch "Blind Date mit der Liebe" ins Auge. Dieses Cover ist einfach nur wunderschön und es ruft regelrecht "Lies mich!". Meine Rezensionen zu den Büchern verlinke ich euch sehr gerne, ihr müsst nur auf das Bild klicken. :)

http://chinokafuuchanskleinewelt.blogspot.de/2017/01/blind-date-mit-der-liebe-von-kari-lessir.html


Des Weiteren befinden sich in meinem Besitz diese Bücher, aktuell schreibt sie an dem dritten Band und es wird nachfolgend noch ein Novel zu der Reihe erscheinen. Jedoch möchte ich hier noch erwähnen, dass man die Bücher sehr gut unabhängig voneinander lesen kann. :)
Rezensionen sind natürlich verlinkt. :)


http://chinokafuuchanskleinewelt.blogspot.de/2017/01/wunschtraume-seelenreise-1-von-kari.html  http://chinokafuuchanskleinewelt.blogspot.de/2017/01/liebe-auf-schamanisch-seelenreise-2-von.html


Jetzt wünsche ich euch viel Spaß mit meinen Fragen die ich Kari Lessir stellen durfte. :)


****

1) An welchem Buch schreiben Sie aktuell und wann wird dieses erscheinen?

Kari Lessir:
Im Augenblick überarbeite ich die Rohfassung des dritten Teils der
Seelenreise-Reihe, von der Band 1 und Band 2 bereits letztes Jahr
erschienen sind (»Wunschträume« und »Liebe auf Schamanisch«). Für
mich ist Überarbeiten nicht wirklich Schreiben, denn ich bin dann ja nicht
im Kreativmodus, sondern lasse den inneren Analytiker und Korrektor auf
den Text los.
Den Titel des Buches möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten,
obwohl ich hoffe, es noch vor Weihnachten, ansonsten aber spätestens
Anfang nächsten Jahres zu veröffentlichen. Es soll noch ein bisschen
spannend bleiben.


2) Sind sie hauptberuflich Autorin?
Wenn nein, welchen Beruf üben Sie aus?


Kari Lessir:

Ich bin seit vier Jahren als freie Autorin selbständig. Davor habe ich
zwanzig Jahre lang in einem Verlag gearbeitet, und zwar anfangs in einer
Sachbuchredaktion, später lange in der Zeitschriftenproduktion und zum Schluss im Fachbuchlektorat.

3) Haben Sie Lieblingsbücher und -autoren?


Kari Lessir:

Auf alle Fälle! Ganz besonders liebe ich die Nachtlilien-Reihe von Siri
Lindberg. Das ist eine Fantasy-Trilogie, die ich schon mindestens zehn Mal
gelesen – und letztens sogar als Hörbuch gehört habe (zumindest den
ersten Band). Genial.
Ansonsten mag ich die Romantikthriller von Michelle Raven und Stefanie
Ross, schätze die belletristischen Titel von Heike Fröhling und Angela
Planert sowie die erotische Science Fiction-Reihe »Homo Serpentes« von
Divina Michaelis. Ich habe garantiert noch mindestens ein Dutzend
weiterer Lieblingsautoren, die mir so spontan gerade nicht einfallen.

4) Würden Sie sagen, dass bestimmte Autoren für Sie Vorbilder sind und an denen Sie sich ein Beispiel nehmen?


Kari Lessir:

Zu Beginn meines Schreibens war Michelle Raven ein Vorbild für die Art
und den Stil meiner Bücher. Aber ich habe mich davon ziemlich schnell
wegbewegt. Heute schreibe ich mein Ding, sowohl sprachlich als auch
inhaltlich. Ich lese zwar sehr viel, aber nicht um mich inspirieren zu
lassen oder mich daran zu orientieren, sondern weil das für mich
Entspannung ist.

5) Gibt es Lieblingszitate oder sogar ganze Stellen in Büchern die Sie immer gerne wieder zitieren und lesen?

Kari Lessir:

Lieblingszitate habe ich nicht, aber Bücher, in denen ich immer wieder
lese. Dazu gehören an erster Stelle »Nachtlilien« von Siri Lindberg und
»Der Kuss des Kjer« von Lynn Raven. Da sind es die Figuren und das
Setting, die mich begeistern und bezaubern, sodass ich immer wieder
reinlese. Beide habe ich sowohl als Papierbücher fürs Regal als auch als
E-Books zum Lesen.

6) Welche Hilfsmittel verwenden Sie, wenn Sie eine Schreibblockade haben?
Hören sie Musik oder lesen Sie oder gehen Sie einen schönen Spaziergang machen?


Kari Lessir:

Für mich gibt es verschiedene Formen von »Schreibblockaden«.
Entsprechend unterschiedlich gehe ich mit ihnen um.
Wenn ich nur an einer Szene feststecke und nicht weiterweiß, löse ich
mich von der Arbeit, gehe spazieren (was in der Regel die Kreativität
wieder in Schwung bringt), mache vielleicht etwas im Haushalt und plotte
anschließend möglichst viele verschiedene Fortsetzungsmöglichkeiten,
bis ich mich für eine entscheide.
Wenn mich allerdings eine richtig schwere Schreibblockade erwischt hat,
was mir bislang zwei Mal im Leben widerfahren ist, dann helfen solche
»Kleinigkeiten« nicht weiter. Das ist dann eher eine Lebenskrise. Da
bleibt mir nichts anderes übrig, als der Ursache der Blockade auf die Spur
zu kommen. Das kann durchaus Monate oder Jahre dauern. Und man
braucht in der Regel Hilfe von außen durch ausgebildete Therapeuten.
Fluchen und sich Zwingen bringen in einer solchen Situation nichts. In
diesen Momenten ist Geduld und Forschergeist gefragt, um das Leben
wieder in geordnete Bahnen zu lenken.



7) Gibt es in Ihrem Leben Menschen, die Sie inspirieren und weswegen Sie zum Schreiben kamen?


Kari Lessir:

Ehrlich gesagt, nicht. Das Schreiben war schon seit frühester Kindheit ein
Teil von mir. Allerdings habe ich es versteckt und geheim gehalten, weil
es so kostbar für mich war, dass ich vermeiden wollte, es durch Spott
oder andere emotionale Verletzungen zerstören zu lassen. Deswegen hat
es auch relativ lange gedauert und war für mich persönlich ziemlich
schwierig, mit meinem ersten Buch 2008 an die Öffentlichkeit zu treten.
Schließlich war das Schreiben – und die daraus entstandenen Früchte –
nicht für andere, sondern erstmal nur für mich gedacht. Letztlich habe ich
den Schritt aber geschafft, sonst wäre ich heute nicht da, wo ich bin.

8) Habe Sie ein bestimmtes Ziel, dass Sie gerne erreichen würden?
z.B. Einen bestimmten Verlag bei dem Sie gerne ein Buch veröffentlichen würden?


Kari Lessir:

Mein Wunsch und Ziel ist es, mit meinen spirituellen Liebesromanen die
Leserinnen (denn es sind nun mal überwiegend Frauen, die meine Bücher
lesen) in der Tiefe ihres Herzens und ihrer Seele zu berühren. Ich
verpacke in meine Geschichten Botschaften und Gedanken, die mir am
Herzen liegen und die ich weitergeben möchte. Je mehr Menschen ich
erreiche, desto schöner ist das.
Ob ich bei einem bestimmten Verlag veröffentlichen möchte, ist dabei
eine wirklich gute Frage. Wenn überhaupt, würde mir der Schirner-Verlag
in Darmstadt gefallen. Dort könnte ich mir meine Romane gut vorstellen,
aber über das »Ob« und das »Wie« müsste man in Ruhe sprechen. Im
Augenblick habe ich alle Fäden selbst in der Hand und bin in jeder
Hinsicht meine eigene Frau. Ich bestimme, wie meine Geschichten
aussehen, entscheide über das Cover und das Marketing. Ehrlich gesagt,
gefällt mir das zur Zeit sehr gut. Deswegen müssten beide Seiten über
die Einzelheiten in aller Sorgfalt nachdenken und -spüren.

9) Bei welchen Verlagen haben Sie schon Bücher veröffentlicht?

Kari Lessir:

Ich bin seit Anfang an Selfpublisherin. Ich hatte von 2003 bis 2008 für
meinen Romanerstling einen »offiziellen« Verlag gesucht und nur
Absagen erhalten (wie das so üblich ist), sodass ich mich auf meine
Fähigkeiten und Kenntnisse besonnen habe und mein Ding eben selbst
mache. Schließlich habe ich jahrelang im Verlag gearbeitet und
beherrsche das Handwerk.

10) Verwenden Sie Pseudonyme? Wenn ja, welche?

Kari Lessir:

Die Antwort ist vielleicht ein wenig befremdlich: ich »bin« ein
Pseudonym. Kari Lessír ist mein Autorenname, nicht mein Klarname.
Mit dem stand ich im Impressum von Büchern und Zeitschriften meines
früheren Arbeitgebers, sodass es unmöglich war, darunter auch selbst zu
veröffentlichen. Also habe ich in die große Zauberkiste gegriffen und mir
einen schönen Namen als Autorin gestaltet. Allerdings ist es mir wichtig
zu betonen, dass das, was ich poste, sage und schreibe,
hundertprozentig ehrlich und echt ist. Ich stehe voll und ganz zu dem,
was ich von mir gebe – wenn auch unter einem Pseudonym.

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